Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) hat eines bewirkt: Das Telefon in SHK-Betrieben steht selten still. Doch für viele Fachbetriebe bedeutet das GEG primär eines: Einen massiven Anstieg des Beratungsbedarfs im Büro, noch bevor ein einziger Meter Rohr verlegt wurde.
"Der strukturelle Vorlauf entscheidet heute über die Marge im Projekt. Fachbetriebe, die hier Zeit verlieren, können den technischen Aufwand auf der Baustelle kaum noch kompensieren."
Status Quo: Warum das GEG den Vorvertrieb im Handwerk verändert.
Früher war ein Kesseltausch oft ein Routineprozess. Heute ist jede Anfrage eine komplexe Gemengelage aus Fristen, gesetzlichen Anforderungen und einer Förderlandschaft, die sich beinahe monatlich ändert.
Diese Fragen landen ungefiltert im Büro des SHK-Betriebs. Wer hier nicht über einen strukturierten Vorvertrieb verfügt, verbrennt wertvolle Kapazitäten seiner besten Mitarbeiter mit Beratungsgesprächen, die oft gar nicht zu einem Auftrag führen können.
Die 3 größten Zeitdiebe bei der GEG-Anfrage.
Um die Effizienz zu steigern, müssen wir verstehen, wo im Alltag eines SHK-Betriebs die meiste Zeit verloren geht:
- Datenlücken: Kunden kennen Baujahr, Verbrauch oder Dämmzustand nicht.
- Förder-Dschungel: Klärung von BEG-Förderung oder KfW-Krediten bindet Stunden.
- Machbarkeits-Checks: Versuche, am Telefon ohne Pläne die Aufstellung von Außengeräten zu klären.
Strategie: Projektfähig oder Zeitfresser?
Ein profitabler SHK-Betrieb im GEG-Zeitalter braucht einen harten Filter. Ziel des Vorvertriebs muss es sein, Anfragen in zwei Kategorien zu teilen: Informationssuchende und Projektbereite.
Nur wer bereit ist, vorab die notwendigen Informationen digital zur Verfügung zu stellen, zeigt echtes Interesse. Wer hier auf Struktur setzt, entlastet nicht nur sein Team, sondern steigert auch die Abschlussquote durch professionelle Verbindlichkeit.


