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Fachartikel
10. Juli 2026 · 2 Min Lesezeit

Fördermöglichkeiten für energetische Maßnahmen

Dieser Artikel beschreibt die Fördermöglichkeiten für energetische Maßnahmen in Deutschland, darunter BEG, KfW und BAFA. Erklärt wird, wie Hausbesitzer und Unternehmen von diesen Programmen profitieren können.

Fördermöglichkeiten für energetische Maßnahmen in Deutschland

In Deutschland gibt es zahlreiche Förderprogramme für energetische Maßnahmen, die sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene angeboten werden. Diese Förderungen sind darauf ausgelegt, Hausbesitzer und Unternehmen bei der Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen zu unterstützen und die Nutzung erneuerbarer Energien zu fördern.

Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ist eine der zentralen Fördermaßnahmen der Bundesregierung. Diese Förderung gliedert sich in drei Bereiche:

  • BEG Wohngebäude (BEG WG): Unterstützung für energetische Sanierungen und Neubauten von Wohngebäuden.
  • BEG Nichtwohngebäude (BEG NWG): Förderungen für energetische Verbesserungen und Neubauten von Nichtwohngebäuden.
  • BEG Einzelmaßnahmen (BEG EM): Förderung von Einzelmaßnahmen im Bereich der Energieeffizienz, wie Dämmung oder der Einsatz von Wärmepumpen.

Die BEG bietet zinsgünstige Kredite und Zuschüsse, die über die KfW oder das BAFA beantragt werden können.

KfW-Förderprogramme

Die KfW Bankengruppe bietet verschiedene Programme zur Förderung energieeffizienten Bauens und Sanierens. Hierzu zählen unter anderem:

  • KfW-Energieeffizienzprogramm: Zinsgünstige Kredite für Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz in Unternehmen.
  • KfW-Förderkredit für Privatpersonen: Unterstützung bei der Finanzierung von Neubauten oder der Sanierung bestehender Gebäude nach Effizienzhaus-Standards.

BAFA-Förderung

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bietet ebenfalls Förderungen an, insbesondere für den Einsatz erneuerbarer Energien:

  • Heizen mit erneuerbaren Energien: Zuschüsse für den Einbau von Wärmepumpen, Biomasseanlagen und Solarthermie.
  • Energieberatung für Wohngebäude: Förderung von Energieberatungen zur Erstellung eines Energieausweises und zur Planung von Sanierungsmaßnahmen.

Landesförderprogramme

Zusätzlich zu den bundesweiten Förderungen bieten viele Bundesländer eigene Programme an, die auf die spezifischen regionalen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Diese Förderungen variieren stark und sollten individuell recherchiert werden.

Fazit

Die Vielzahl an Förderprogrammen macht es für Bauherren und Sanierer unerlässlich, sich vor Projektbeginn umfassend zu informieren und die passenden Förderungen zu beantragen. Eine professionelle Energieberatung kann helfen, den optimalen Fördermix zu finden und die Antragsstellung zu erleichtern.